Princess Margaret Ehemann

Princess Margaret Ehemann

Princess Margaret, Countess of Snowdon, war die jüngere Schwester von Königin Elizabeth II. und eine der schillerndsten Persönlichkeiten des britischen Königshauses des 20. Jahrhunderts. Besonders ihre Ehe mit dem Fotografen Antony Armstrong-Jones, dem späteren Earl of Snowdon, sorgte weltweit für Aufmerksamkeit. Die Frage nach dem Princess Margaret Ehemann ist eng mit gesellschaftlichen Umbrüchen, Skandalen und der Modernisierung der Monarchie verbunden. Ihre Beziehung und spätere Scheidung standen jahrelang im Fokus der Medien und prägten das Bild der Prinzessin in der Öffentlichkeit. Bis heute gilt die Ehe als Meilenstein in der Geschichte der britischen Royals.

Berufliche Karriere

Princess Margaret hatte als Mitglied der Königsfamilie keine klassische berufliche Karriere im modernen Sinn, übernahm aber zahlreiche repräsentative Aufgaben und wohltätige Verpflichtungen. Sie war Schirmherrin verschiedener Organisationen, engagierte sich im kulturellen Bereich und unterstützte künstlerische Einrichtungen. Ihre Position an der Seite ihres Ehemanns, des renommierten Fotografen Antony Armstrong-Jones, brachte sie zudem in engen Kontakt mit der Londoner Kunst- und Kulturszene.

Antony Armstrong-Jones, der Princess Margaret Ehemann, war ein erfolgreicher Porträt- und Modefotograf, der für große Magazine wie “Vogue” und “The Sunday Times” arbeitete. Seine Karriere profitierte stark von der Verbindung zum Königshaus, zugleich brachte er eine moderne, kreative Perspektive in die royale Welt ein. 1961 wurde er zum Earl of Snowdon erhoben, was seine Stellung innerhalb der Aristokratie festigte. Das Paar verband damit eine Mischung aus königlicher Repräsentation und künstlerischer Professionalität.

Als Countess of Snowdon verkörperte Margaret eine Brücke zwischen Tradition und Moderne. Sie war bekannt für ihren Stil, ihre gesellschaftlichen Auftritte und ihren Einfluss auf Mode und Popkultur. Gemeinsam mit ihrem Ehemann bewegte sie sich häufig in künstlerischen und bohemienhaften Kreisen, was das Image der Monarchie in den 1960er-Jahren deutlich veränderte.

Privatleben und Beziehungsstatus

Princess Margaret lernte ihren späteren Ehemann Antony Armstrong-Jones Ende der 1950er-Jahre kennen, als er sie als Fotograf porträtierte. Die Beziehung entwickelte sich zunächst im Verborgenen, da Armstrong-Jones als bürgerlicher Künstler nicht zum typischen Kreis ihrer offiziellen Verehrer gehörte. Im Februar 1960 wurde die Verlobung offiziell bekannt gegeben, kurz darauf folgte die prunkvolle Hochzeit in Westminster Abbey am 6. Mai 1960.

Mit dem Princess Margaret Ehemann hatte die Prinzessin zwei Kinder: David Armstrong-Jones, geboren 1961, und Lady Sarah Chatto, geboren 1964. Nach außen hin präsentierte sich das Paar zunächst als modernes, dynamisches Ehepaar, das die Monarchie in eine neue Zeit führte. Hinter den Kulissen kam es jedoch schon früh zu Spannungen, unter anderem durch die beruflichen Reisen des Earl of Snowdon und die unterschiedlichen Lebensstile.

In den 1970er-Jahren häuften sich Berichte über Affären auf beiden Seiten. Antony Armstrong-Jones soll zahlreiche außereheliche Beziehungen gehabt haben, während Princess Margaret unter anderem durch ihre Verbindung zu Roddy Llewellyn Schlagzeilen machte. 1976 trennten sich Margaret und ihr Ehemann offiziell, 1978 wurde die Scheidung rechtskräftig – die erste Scheidung eines ranghohen Mitglieds der britischen Königsfamilie seit Jahrhunderten.

Öffentliche Präsenz

Die Ehe von Princess Margaret und ihrem Ehemann war von Anfang an ein öffentliches Ereignis. Die Hochzeit 1960 war die erste royale Trauung, die live im Fernsehen übertragen wurde und von Millionen Menschen weltweit verfolgt werden konnte. Dies trug entscheidend dazu bei, die Monarchie in das Medienzeitalter zu führen und das Bild der Royals als “Volksmonarchie” zu stärken. Margaret und Antony Armstrong-Jones galten anfangs als glamouröses Vorzeigepaar der modernen Zeit.

In den folgenden Jahren wandelte sich das öffentliche Bild jedoch. Die Berichte über Spannungen in der Ehe, getrennte Lebensweisen und Affären führten dazu, dass die Medien sich zunehmend auf die privaten Probleme des Paares konzentrierten. Die Öffentlichkeit verfolgte jede Entwicklung in der Beziehung von Princess Margaret und ihrem Ehemann mit großem Interesse. Ihre Ehe wurde zu einem Symbol für die Herausforderungen, denen Mitglieder eines traditionellen Königshauses in einer liberaler werdenden Gesellschaft ausgesetzt waren.

Gleichzeitig blieb Princess Margaret eine der bekanntesten und meistfotografierten Royals ihrer Zeit. Ihr stilbewusstes Auftreten, ihre enge Verbindung zur Kunstszene und ihre oft als rebellisch wahrgenommene Persönlichkeit machten sie zu einer schillernden Figur. Der Princess Margaret Ehemann, selbst ein bedeutender Fotograf, trug mit seinen Arbeiten zur visuellen Inszenierung des Königshauses bei und prägte das Bild der Royals in der modernen Medienwelt.

Medienberichterstattung

Die Medienberichterstattung über Princess Margaret und ihren Ehemann Antony Armstrong-Jones war von Beginn an intensiv. Schon die Ankündigung der Verlobung sorgte für Schlagzeilen, da Margaret als erste britische Prinzessin seit mehreren Jahrhunderten einen Bürgerlichen heiratete. Viele Medien sahen in dieser Verbindung einen Bruch mit alten Traditionen und gleichzeitig ein Zeichen für den Wandel innerhalb der Monarchie.

Im Laufe der Ehe verlagerte sich der Fokus der Berichterstattung jedoch zunehmend auf Krisen, Affären und private Konflikte. Die häufigen Trennungen, die separaten Lebensstile und die jeweils eigenen Beziehungen von Princess Margaret und ihrem Ehemann boten Stoff für zahlreiche Artikel und Spekulationen. Besonders die Beziehung der Prinzessin zu Roddy Llewellyn wurde in der Boulevardpresse ausführlich thematisiert und als Auslöser für das endgültige Scheitern der Ehe dargestellt.

Als die Trennung 1976 und schließlich die Scheidung 1978 offiziell bekannt gegeben wurden, war dies ein historisches Ereignis und wurde weltweit kommentiert. Die Medien beschrieben Margaret als zutiefst enttäuscht, zugleich aber auch als Wegbereiterin für einen offeneren Umgang mit gescheiterten Ehen im Königshaus. Der Princess Margaret Ehemann blieb auch nach der Scheidung eine öffentliche Figur, unter anderem durch seine weitere fotografische Arbeit und eine zweite Ehe. Die gemeinsame Geschichte des Paares ist bis heute ein zentrales Thema in Dokumentationen, Biografien und Serien über die britische Königsfamilie.

Zukunftsperspektiven

Für Princess Margaret waren die Jahre nach der Scheidung von ihrem Ehemann geprägt von gesundheitlichen Problemen, aber auch von dem Versuch, ihre Rolle innerhalb der Königsfamilie neu zu definieren. Sie setzte ihr Engagement für wohltätige Organisationen fort und blieb eine feste Größe im öffentlichen Leben, wenngleich mit deutlich reduzierter medialer Präsenz. Ihr Lebensweg und insbesondere die schwierige Ehe mit Antony Armstrong-Jones werden heute oft als Beispiel für den Konflikt zwischen persönlichem Glück und königlicher Pflicht interpretiert.

Die Geschichte von Princess Margaret und ihrem Ehemann hat zudem die institutionelle Sicht der Monarchie auf Beziehungen und Scheidungen beeinflusst. Späteren Generationen der Royals, darunter Prinz Charles und Prinzessin Anne, wurde der Schritt zur Scheidung deutlich erleichtert, auch weil der Präzedenzfall Margaret/Snowdon bereits existierte. In Rückblicken wird betont, dass ihre unkonventionelle Partnerschaft mit einem kreativen Bürgerlichen langfristig zur Modernisierung der Monarchie beitrug.

Antony Armstrong-Jones selbst blieb bis zu seinem Tod 2017 als Fotograf und Designer aktiv und hinterließ ein umfangreiches künstlerisches Werk. Die Verbindung von Princess Margaret mit ihrem Ehemann wird in der historischen Bewertung häufig ambivalent gesehen: persönlich schmerzhaft und konfliktreich, gleichzeitig aber gesellschaftlich bedeutsam. Die Beschäftigung mit dieser Ehe bleibt daher auch in Zukunft ein wichtiger Bestandteil der Auseinandersetzung mit der jüngeren Geschichte des britischen Königshauses.

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